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Wo nimmt die OMV nur ihre Energie her?

Vision

Die OMV kann Teil der Energiewende sein. Wenn der Konzern längerfristig überleben will, dann muss er sich neu orientieren und Teil der Transformation zu sauberer Energie werden. Dabei kann das Unternehmen viele verschiedene Wege einschlagen. Die Infrastruktur der OMV – Speicher und Verteilnetze – können eine wichtige Rolle in der Transformation spielen, etwa in der Speicherung und Verteilung von Wasserstoff, der aus grünen Strom gewonnen wird oder bei Biogas. Der Konzern kann ebenfalls vielen internationalen Beispiele folgen und zunehmend auf erneuerbare Energie setzen – ein Konzern der Ölbohrplattformen betreibt, kann auch Offshore-Windanlagen betreiben. Eines ist dabei jedoch sicher: Riskante Projekte wie jene in der Arktis dürfen dabei keine Rolle spielen.

Im Jahr 2050 kann und muss die gänzliche Umstellung auf erneuerbare Energie gelingen. Das zeigen die Greenpeace Energy Revolution und die Energiezukunft Österreich. Dabei wollen wir eine OMV, die floriert, viele Arbeitsplätze bietet und als Paradebeispiel eines Staatsunternehmens dient. Dazu muss die OMV sich umorientieren. Jetzt. Wie?

  • Mehr Investitionen in erneuerbare Energie

    Viele der Öl- und Gaskonzerne investieren mittlerweile verstärkt in erneuerbare Energie. Die Internationale Energieagentur schätzt, dass bei Umsetzung der nationalen Klimaschutzpläne zur Erreichung der Paris-Ziele der Investitionsbedarf im Bereich Low-Carbon und Energieeffizienz bis 2030 bei zusätzlich 13.500 Milliarden US-Dollar liegen wird.

  • Neue Modelle und Diversifizierung

    Sektorkopplung, Speicher und Energiedienstleistungen als Chance. Die Energiewende besteht nicht nur aus einem Wechsel der Energieträger, sie sorgt auch für neue Geschäftsmodelle und neue integrierte Ansätze. Das Schlagwort der Sektorkopplung wird derzeit intensiv diskutiert. Dabei geht es insbesondere darum, auf Basis erneuerbarer Energie erzeugten Strom auch in die Bereiche Wärme und Mobilität einzubringen. Ansätze wie Power-to-heat oder Power-to-gas spielen dabei eine gewichtige Rolle – auch für die bestehende fossile Infrastruktur.

  • Raus aus riskanten Upstream-Ölförderprojekten

    Riskante Projekte wie die Bohrungen in der Arktis sind sowohl aus ökologischen Gründen wie auch aus wirtschaftlichen Überlegungen zurückzustellen. Neben dem großen Risiko einer Ölpest, die ganze Gebiete in der Arktis – einschließlich Naturschutzgebiete wie die nahegelegene Bäreninsel – verwüsten würden, drohen diese Investitionen abgeschrieben und zu Verluste werden. Denn es ist unsicher, ob diese Ölfelder je wirtschaftlich rentable betrieben werden können.