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Wo nimmt die OMV nur ihre Energie her?

Die Zukunft der OMV

Im Dezember 2015 hat die Welt den Ausstieg aus fossiler Energie bis spätestens 2050 beschlossen. Der Handel mit Öl ist schon heute ein Verlustgeschäft für Konzerne wie die OMV. Nur eine Neuausrichtung der Unternehmensstrategie kann Wettbewerbsvorteile sichern. Die Zeit drängt. Die OMV hat jetzt zwei Möglichkeiten, sie kann sich neu erfinden oder langfristig untergehen.

Die OMV ist mit weltweit über 24.000 Arbeitsplätzen und einer Bruttowertschöpfung von 5,6 Milliarden Euro ein Schlüsselfigur der österreichischen Wirtschaft. Ihr Erfolg ist nicht nur von maßgeblicher Bedeutung für den Wirtschaftsstandort, die 31,50 % Staatsanteil bedeuten auch ein Risiko für die Republik. Denn das Unternehmen ignoriert die Zeichen der Zeit: Energie aus Solar-, Wind-, und Wasserkraft ist bereits auf dem Vormarsch.

Wir sind überzeugt, die OMV kann sich verändern. Dass das nicht nur dringend notwendig, sondern wirtschaftlich rentabel ist, zeigt die Konkurrenz. Jetzt ist die OMV am Zug: Je schneller das Geschäftsmodell angepasst wird, desto besser für das Unternehmen und auch für uns. Österreich braucht die OMV als starken Partner in der Energiewende!

Wenn das Management eines international agierenden Konzerns nicht rechtzeitig alternative Geschäftsmodelle erarbeitet, liegt es an den AktionärInnen eine Strategieänderung zu bewirken. Im Interesse der OMV, der österreichischen Wirtschaft und des globalen Klimas! Helfen wir der OMV, sich selbst zu helfen!

Helfen wir ihr, jetzt Vorreiterin zu sein und vom Vorsprung zu profitieren. Es gibt Alternativen zu Öl und Gas. Gerade für die OMV!

Jetzt an E-Mail Aktion teilnehmen!

Fordern Sie den Generaldirektor der OMV auf, rechtzeitig mitzuziehen - die Energiewende ist unaufhaltsam. Es gibt Alternativen zu Öl und Gas. Gerade für die OMV!

* Pflichtfelder. Der Petitionstext im Wortlaut. Durch das Abschicken des Formulars erlauben Sie Greenpeace, Sie zu kontaktieren. Wir achten auf Ihre Privatsphäre, näheres finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Petitionstext

Wo nimmt die OMV nur ihre Energie her?

Sehr geehrter Herr Generaldirektor Dr. Rainer Seele,

spätestens seit der Pariser Klimakonferenz im Dezember 2015 ist klar, dass die Erderwärmung auf ein beherrschbares Maß von deutlich unter zwei Grad Celsius und möglichst unter 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter begrenzt werden muss. Dies bedeutet den konsequenten Ausstieg aus den fossilen Energieträgern Kohle, Erdöl und Erdgas. Der Handel mit Öl ist schon heute ein Verlustgeschäft. Die Top 50 börsennotierten Kohle- sowie die Top 50 Öl- und Gaskonzerne weltweit haben in den letzten 5 Jahren bereits um 30 % an Wert verloren. Die Zukunft gehört erneuerbaren Energien.

Die Öl- und Gasindustrie nimmt hier eine enorm wichtige Rolle ein. Während einige Konzerne in dieser Sparte zukunftsorientiert einen verantwortungsvollen Weg einschlagen, beharrt die OMV weiterhin auf fossile Ressourcen und handelt somit verantwortungslos hinsichtlich des globalen Umweltschutzes, ihrer eigenen Wettbewerbsfähigkeit und des Wirtschaftsstandortes Österreich.

Aus diesem Grund fordere ich Sie als Generaldirektor der OMV auf, den österreichischen Konzern in die richtige Richtung zu lenken und den Weg in die erneuerbare Energiezukunft einzuschlagen. Ein neuer und langfristiger Strategiewechsel ist nicht nur notwendig, sondern auch machbar! Als ersten Schritt sollten Sie alle Ölförderpläne in der Arktis beenden und sich aus der Arktis zurückziehen. Ölbohrungen in dieser sensiblen Region sind extrem gefährlich und bedrohen eines der letzten intakten Ökosysteme.

Herr Dr. Seele, stellen Sie sich der Zukunft! Für Österreich. Für unseren Planeten.

Mit freundlichen Grüßen,


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