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veröffentlicht am 01.04.2017

Neu entdeckte Planeten machen Klimaschutz zur Nebensache

Nach jahrelanger Suche hat die US-Raumfahrtbehörde NASA im Februar gleich sieben erdähnliche Planeten entdeckt. Der Fund sorgte nicht nur unter Astrophysikern für Begeisterung, sondern wurde auch von Umwelt-NGOs als "Rettung in letzter Sekunde" gefeiert. Jetzt gibt es in der globale Umweltbewegung erstmals konkrete Pläne, die Planeten nutzbar zu machen.

Für Greenpeace stellen die entdeckten Exoplaneten "in Anbetracht des Klimawandels eine einzigartige Chance auf eine neue Heimat" dar. Deshalb hat die Umweltschutz-Organisation jetzt angekündigt, ab sofort sämtliche Ressourcen in ein gemeinsames Raumfahrtprogramm zur Besiedelung der Planeten zu stecken.

Die Gründe liegen auf der Hand: "Die Rettung der Erde ist so 2015, das Pariser Klimaabkommen interessiert doch schon lange niemanden mehr. Außerdem ist die Erde eh schon am Ende", erklärt Greenpeace-Sprecher Horst Grünfried bei einer Pressekonferenz am 1. April. "Es ist die absolut logische Konsequenz, dass wir in die Zukunft blicken, der Erde den Rücken kehren und ein neues Leben beginnen."

Bereits vergangene Woche wurden sämtliche Spendengelder aus der Amazonas- und der Arktis-Kampagne abgezogen. Bis zum 1. April 2018 will Greenpeace die gesamten Umweltschutz-Aktivitäten auf der Erde einstellen, und sich gänzlich der Besiedelung der extraterrestrischen Heimat widmen.

Für Greenpeace-Spenderinnen und Spender bringt die Umsiedlung einen weiteren Vorteil: Ab sofort müssen sich UnterstützerInnen nicht mehr entscheiden, ob ihnen der Schutz der Wälder oder die Rettung der Ozeane wichtiger ist: Stattdessen können sie mit bereits einem Euro pro Tag zur Rettung der Menschheit beitragen und den Bau der Weltraum-Shuttles "Galactic Sunrise" und "Galactic Warrior" unterstützen.

Die Entdeckung der erdähnlichen Planeten lässt Umweltschützer weltweit vorerst aufatmen. "Der Kampf für die Rettung des Planeten war zuletzt ziemlich ermüdend. Da ist es praktisch, dass wir jetzt gleich sieben Alternativ-Planeten haben, die noch dazu direkt nebeneinander liegen", schildert Grünfried. "Endlich brauchen wir uns keine Gedanken mehr machen. Wir ziehen einfach zum Nachbarplaneten, wenn wir den ersten aufgebracht haben."

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